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Ansichten von Ingolstadt

Das Wildbienenhotel im Piusviertel ist „bezugsfertig“

Innenhof zwischen Richard-Wagner-, Richard-Strauß- und Gustav-Mahler-Straße

Artenschutz- und Biodiversitätsprojekte werden seit Jahren von der Gemeinnützigen Wohnungsbaugesellschaft umgesetzt. Der Immobilienbestand der GWG umfasst eine Gesamtwohnfläche von rund 470.000 m2, hinzu kommt noch ein Wohnumfeld mit ca. 500.000 m2 Außen- und Grünanlagen. Dies sei ein idealer Ansatz, den Wohnungsbau mit dem Naturschutz zu verbinden, so die GWG Dass gegen das Insektensterben dringend etwas getan werden muss, um nicht zuletzt das Überleben aller Arten zu sichern, ist vielen bewusst, doch oft fehlt das notwendige Fachwissen, konkrete Projekte erfolgreich umzusetzen. Um das Bienensterben aufzuhalten und die Artenvielfalt zu schützen, setzt die GWG verschiedene Biodiversitätsmaßnahmen direkt im Wohngebiet um. Die meisten Wildbienenarten beispielsweise haben einen sehr kleinen Bewegungsradios von max. 300 Metern, so dass das gesamte Lebensumfeld, wie die Nahrungsquellen, die Brut- und Niststätten und damit der gesamte Lebensraum sich gemeinsam in diesem Umfeld befinden müssen. Das Wildbienenhotel im Piusviertel wurde von „Deutschland summt“ zur Verfügung gestellt. Eine Erklärtafel auf der Rückseite informiert die Mieterinnen und Mieter über die Hintergründe und erläutert, wie die Bienen das Hotel im Jahresverlauf nutzen, welche Pflanzen als geeignete Nahrungsquellen dienen und vieles mehr. Cornelis Hemmer, Gründer der Initiative „Deutschland summt“ und Vorstand der Stiftung für Mensch und Umwelt, Mario Meier-Gutwill, Leiter Sachgebiet Naturschutz der Stadt Ingolstadt, Dr. Doris Maurer, Biodiversitätsbeauftragte und stellv. Leiterin Gärtnerteam GWG, und Rudolf Wittmann, Leiter Gärtnerteam GWG sowie Vorsitzender des LBV Ingolstadt, erläuterten gemeinsam die Zielsetzung der GWG in Kooperation mit den beteiligten Verbänden und Initiativen. Ergänzend zu den bestehenden Wildblumenwiesen im Wohngebiet werden aktuell weitere Bienenhotels aufgestellt. „Der ökologisch nachhaltige Anspruch der GWG ist sehr hoch und daher freuen wir uns, mit diesem Projekt einen weiteren Beitrag zum Schutz und Erhalt unserer Natur zu leisten“, so Doris Maurer.

Cornelis Hemmer (links), Gründer der Initiative „Deutschland summt“, erläutert die Anforderung an den Lebensraum für Wildbienen (Foto: GWG)

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